Bei den Asylbewerbern

Am 4.5.2011 waren wir im Amerlinghaus und interviewten Asylwerber. Am Anfang war es noch nicht so leicht mit den Asylwerbern zu reden, weil wir sie nicht gekannt haben, aber nach der Vorstellungsrunde ist es uns immer leichter gefallen und ihnen auch.  Asya und ich haben zwei von den Asylwerbern interviewt und haben erfahren, dass sie sich in Österreich bzw. in Wien oder Niederösterreich wohl fühlen und dass  sie sehr wenig Kontakt zu der Familie haben, weil das sonst zu teuer kommen würde. Die Asylanten warten manchmal bis zu 7 Jahren,  bis sie vielleicht eine  Zusage bekommen, dass sie Asyl bekommen. Dann dürfen sie auch arbeiten.  In dieser langen Wartezeit haben sie jeden Tag  große  Angst,  dass  sie abgeschoben werden.

Am Anfang hatte ich nicht gedacht, dass sie etwas von sich erzählen werden, weil ja die meisten immer so gemein zu Asylanten sind und dass sie angst haben etwas von sich preiszugeben. Die Vorstellrunde war in einem kleinerem Raum, aber dann sind wir, um  die Interviews vorzubereiten, in einen größeren Raum gegangen. Als wir anfingen, sie zu interviewen, haben wir  zuerst gefragt, welche fragen für sie unangenehm sind und welche wir stellen dürfen.
Mir hat dieser Nachmittag gut gefallen. Ich weiß jetzt besser, wie es Asylanten geht.

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