Stimme als Werkzeug

Heute war Zegi unser Gast. Ihr erinnert euch sicherlich an Zegi, der 3 Sprachen spricht,  bei Radiopoly I mitgemacht hat und jetzt in die HASCH geht und nebenbei Basketball spielt in der Hoffnung von einem Scout entdeckt zu werden. Die Gruppe hat ihn sofort adoptiert. Ich glaube, er hat sich sehr wohl gefühlt. Er hat versprochen wieder zu kommen. Außerdem war’s gut, dass er da war, da die männlichen Stimmen in dieser Gruppe unterrepräsentiert sind. Damit sind wir auch schon beim Thema.

Unsere erste Radiosendung wird sich nämlich mit der  Stimme als Werkzeug des Radiomachens beschäftigen. Wir überlegen uns, was wir alles mit unserer Stimme aufführen können, was eine gute Stimme ausmacht und was die Stimme mit Stimmung zu tun hat.

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Denn wenn sie stimmt, die Stimme
dann stimmt die Stimmung auch
die Stimme braucht den Körper
von Kopf bis Fuß und Bauch…

In den romanischen Sprachen, also überall dort, wo die Römer hingekommen sind, heißt Stimme heute voice, voix, voz, voce und erinnert an das lateinische Vox.  Da sie nicht bis in den Kongo vorgedrungen sind, die Römer,  und auch nicht die Philippinen kolonisiert haben, hat Stimme in Lingala (ndung) und Tagalog Namen, die sich für uns nur schwer aussprechen lassen. Welche Laute wir bilden können und welche nicht, hat also mit unserer Herkunft zu tun. Das stimmt, odel? So wülden die Chinesen deutsch sprechen, da sie kein R kennen. Sie helfen sich mit einem L. Das klingt manchmal sehr komisch.
Dass Stimme brechen kann, erfahren die Buben, wenn sie in die Pubertät kommen. Da gibt es eine Zeit, in der die Stimme dauernd zwischen zwei Tonlagen hin und herkippt. Das hört sich auch komisch an, ist aber für den Jugendlichen gar nicht lustig. Da müssen wir Männer aber durch.
Wie viel Stimme mit Atmung zu tun hat, haben wir heute auch erfahren. Mit dem Vokalkreis AEIOU eine Glocke zu bilden, ist gar nicht so einfach. Alan aber, ein Südamerikaner, hat uns gezeigt, wie lange man auf einem einzigen Vokal wie auf einer Well reiten kann, wenn es darum geht Tooooooooooooooooor zu schreien. So gut wie eben Südamerikaner oder überhaupt Südländer können wir das nicht.
Nach der Session mit Stimme und was man alles mit ihr anstellen kann, wurden drei Gruppen gebildet. Jede hatte den Auftrag, eine Werbung zu gestalten, die mit der Erfindung eines Produktes zu tun hat, die etwas mit Stimme macht. Toll, was ihnen da gelungen ist.  In 30 Sekunden werden da kleine, dramatische  Geschichten erzählt, in welchen es – so viel sei verraten – um plötzlichen Stimmverlust geht. Radiopoly aber weiß eine Lösung. Nona.

 

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Über Helmut Hostnig

Lehrer und Radiojournalist

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