Mir ist so Italiänisch

OK. Wenn mir wieder einmal jemand anbieten würde nach Italien zu fliegen und nichts dafür bezahlen zu müssen, habe ich meinen Koffer schon gepackt. Gut: Es war nicht jemand. Es war RadioPoly, das mir diese Reise möglich gemacht hat und es war einfach  toll, wie die Italiener Asya und mich aufgenommen haben. Diese Reise werde ich nie vergessen.

Ich wäre echt gerne länger geblieben, wenn ich es gekonnt hätte, aber egal, ich bin auch so froh, dass ich dort war und auf der Bühne stehen und unsere Radiogruppe vertreten durfte. Ich werde mich an die Leute, die das veranstaltet haben, an die vielen Jugendlichen, die wie RadioPoly mit Medien arbeiten und vor allem an meine Gastfamilie, die mich so freundlich aufgenommen hat, immer gerne erinnern und oft an sie denken.

Am Anfang war es  so,  dass ich noch etwas schüchtern war, wie auch die anderen. Man hats gemerkt, und immerhin konnten wir ja kein Italienisch,  aber mit der Zeit haben wir uns mehr und mehr verstanden und wir hatten kein Problem mehr uns zu verständigen.

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Asya war am Anfang ziemlich verzweifelt, weil sie bei der Familie eines Jungen untergekommen ist, doch auch sie wurde von der Familie gut aufgenommen und hatte sogar ihr eigenes Zimmer bekommen.
Ich hatte zwar kein eigenes Zimmer, aber es war mir ziemlich egal, weil meine Gastfamilie so nett war und ich habe bemerkt, dass sie mich mögen. Ich durfte sogar auf ihrem PC meine Eltern kontaktieren, weil ich Volltrottel natürlich an alles gedacht habe vor dem Flug, aber nicht daran, meinen PIN Code für das Entsperren meines Handys irgendwo auf zu schreiben.

Doch zum Glück konnte ich meine Eltern auf Facebook kontaktieren und somit mein Handy dann entsperren, was mir aber dann nichts gebracht hat, denn mich konnte man zwar anrufen, aber ich konnte meine Eltern nicht anrufen.
Wie auch immer.  Fangen wir mal damit an, was sich am ersten Tag, am Tag der Ankunft alles bei mir und bei Asya und nebenbei bei Frau Pranieß, Herrn Karl und Frau Renate abgespielt hat.

Als allererstes sind wir am Flughafen in Italien angekommen, haben angedockt und sind dann unser Gepäck holen gegangen. Dort haben wir ziemlich lange gewartet.  Als wir dann  unser Gepäck hatten, sind wir mit dem Bus zum Zentral-Bahnhof in Mailand gefahren. Dort angekommen, haben wir in einem überteuerten Restaurant auf die Timeline Leute gewartet.

Als sie gekommen sind, fuhren wir mit einem anderen Bus nach Carate Brianza zu der Schule, wo alles stattgefunden hat. Dort ließen wir unser Gepäck und gingen ins Rathaus, wo der Bürgermeister und Antonio und noch ein anderer Mann, der das Festival geleitet hat, eine Rede hielten.Nach der Rede gab es ein kaltes Buffet draußen for dem Rathaus, dort wurden Asya und ich unseren Betreuern vorgestellt von unseren Gast-Familien.

Etwas später gingen wir zurück zu der Schule und holten unser Gepäck. Ich hatte sehr viel Glück: Meine Gast- Familie wohnte nur ein paar Meter von der Schule entfernt.

Allein schon der Empfang war sehr freundlich. Was mich aber sehr gewundert hat, war, dass das Haus, wo ich wohnen  sollte, von außen ziemlich klein wirkte, aber von innen war es riesig. Drinnen angekommen, empfing mich der Großvater des Jungen und reichte mir die Hand genauso wie der Vater.

Wir hatten dann anschließend Abendessen, welches der Vater gekocht hat.  Sein Vater kocht außerdem ausgezeichnet- Ich war richtig beeindruckt. Nach dem Abendessen feierten wir den Gebutrtstag seiner Schwester.  Es war zwar keine große Feier,  aber ich fühlte mich richtig aufgenommen so,  als wären sie meine eigene Familie. Nach all dem fuhr uns sein Vater zu dem Auto von einem seiner Freunde, der übrigens jetzt auch mein Freund ist. (Hab ich eigentlich schon erwähnt, das die beiden Italien voriges Jahr bei unserem MLA Fest in Wien vertreten haben?)

Der Freund fuhr uns dann zu einem Treffen in eine Bar, wo alle anderen Gruppen waren.  Ich traf dort dann auch Asya wieder und noch ein Mädchen, das Deutsch konnte. Sie war aus der Gruppe die aus Kroatien kam und ich habe mich mit ihr angefreundet, im echten Leben aber auch auf Facebook.  Ich fand sie sehr nett und wer weiß, vielleicht sehe ich sie mal wieder.

Wir machten bei der Löwen Brücke noch ein Gruppenfoto und gingen dann getrennte Weg.  An diesem Abend wurde ich auch natürlich gefragt, wie groß ich sei (2,5 Meter).

Ich möchte mich bei Frau Pranieß, unserer Lehrerin, aber auch bei allen anderen bedanken: Bei Helmut und Florian, bei denen, die nicht dabei sein konnten,  aber an der Entstehung von „Baum mit zwei Stämmen“ genauso mitgearbeitet haben wie Asya und ich. Aber auch bei Herrn Karl und Frau Renate vom bmukk, die für die Kosten aufgekommen sind.

Ich bin sehr froh, dass ich mich letztes Jahr zum Radio gemeldet habe. Das war eine schöne Zeit.

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