Hörspiele mit der Uschi und dem Günther ;-)

DIGITAL CAMERASeeeeeaaaas Leute! Da wir leider in letzter Zeit nichts schreiben konnten, tut uns wirklich Leid !
Wir hatten wirklich sehr viel Stress. Aber heute haben wir die Zeit gefunden und schreiben euch die neusten News auf .

Heute war wieder der liebe Helmut da und hat uns ein paar Tipps zum Thema Hörspiel gegeben. In der letzten Sitzung haben wir mit dem Hörspiel begonnen. Wir haben uns in 3 Gruppen geteilt und wagten ein Experiment.
Dazu haben wir uns in 3 Gruppen aufgeteilt, die von Florian , Fr. Pranieß und unserem Gast, Helmut Hostnig (Mitgründer von RadioPoly), betreut wurden .
Jede der Gruppen musste 3 Atmos ziehen und drum herum ein Hörspiel basteln . Dafür hatten wir aber nur 1 1/2 Stunden Zeit – was für ein Stress…..!!!!!
Ideen finden, zu den Atoms passend eine Geschichte ausdenken, Musik dazu einspielen  – und das Ganze dann auch noch aufnehmen. Aber wir sind ja schon fast Profis, die wissen , dass bei einer Aufnahme alles passen muss, damit man diese nicht „100mal“machen muss.
Ziel war es , dass die fertigen Tracks nur noch mittels Korrekturschnitt zusammengebastelt werden .  Es ist uns gelungnen – und Spaß hat es auch noch gemacht.

Hört euch das an wir finden: Das war super !!!!!!!!!!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Heute war ein sehr angenehmer Tag. Wir haben sehr schnell gearbeitet und waren flott.
Eine Gruppe  war mit Helmut im Studio und hat einen Rap und ein Reimhörspiel aufgenommen. Fabian und ich haben die Moderationstexte aufgenommen und natürlich auch  – gegessen – aber psssst 🙂
Jetzt ist auch wieder die nächste Sendung im Kasten . Nächster Sendetermin: 7.04. –  zur gewohnten Sendezeit 19.30 bist 20 Uhr auf Radio Orange 94.0.
Zum Schluss haben Mine, Alex, Biljana und Marina noch Lieder gesungen – echt coole Stimmen haben die 4.

Sooo meine Uschis und Herbert´s  – ich wünsche euch noch viel Spaß-  Knuuuuutschiiiiiii aleeex und fabiiiii :-*

Werbeanzeigen

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort

RadioPoly hat sich an ein Gedicht von Rainer Maria Rilke herangewagt. Zuerst wurde es von den anwesenden TeilnehmerInnen in ihre Sprache übersetzt, was für sich schon eine große Herausforderung dargestellt hat, weil sich immer wieder herausstellt, dass ihnen der Wortschatz in der Muttersprache abhanden gekommen ist. Wenn nichts mehr hilft und sie um ein Wort ringen, gibt es aber LEO, ein Internetübersetzungsprogramm, das sogar Tagalog, eine Philippinensprache, versteht, die übrigens sehr melodisch ist. Das Gedicht wurde aber nicht nur ins Serbische, Kroatische, Spanische und ins Tagalog übersetzt, sondern auch diskutiert. Ich war neugierig zu erfahren, wie dieses Gedicht von ihnen ohne Anleitung interpretiert würde. Dabei hat sich herausgestellt, dass PolyschülerInnen nicht nur in vielen Zungen reden, sondern auch mit rudimentärem deutschem Wortschatz zu erstaunlichen Gedanken fähig sind.
Auch lag es nahe, Redewendungen in Verbindung mit dem Wort „Wort“ und in Wortspielereien das Wort als solches unter die Audiolupe zu nehmen. Mein Sohn, Mischa Hostnig, alias highvoltMC, hat den Text gerapt  und das Instrumental zur Radiosendung  beigesteuert.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort

Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um.

Rainer Maria Rilke

Liebe Grüße auch von Bolenge &‘ April

Multilingualer Namenrap


Freestyle setzt Übung, Können und Beherrschung eines Werkzeuges voraus. So ein Werkzeug kann ein Motorrad sein, ein  Snow- oder Skateboard, Skier  oder zB. eine Trompete beim Jazz. Beim Rappen versteht man unter Freestyle nicht nur einen Rhythmus halten zu können: y 4 para frente y 4 par atras bei Tempo 120 bpm (beats per minute), sondern gleichzeitig Reime zu improvisieren und das in Echtzeit auf einer Bühne oder im Radio und das ohne jede Vorbereitung.

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Unser Werkzeug ist die Stimme. Warum also nicht auch einmal einen Freestyle Rap mit den Namen der Radiopoly- TeilnehmerInnen versuchen. Naja, nicht unbedingt Freestyle und auch nicht Rap, aber etwas dazwischen:
Namenrap from helmut hostnig on Vimeo.

Begründung der Jury für MLA-Preis 2011

Dass Lernen mehr sein kann als einfache Wissensvermittlung und komplexes Sprachverständnis auch Spaß machen kann, zeigen die ersten Erfahrungen dieses Radioprojektes an der Polytechnischen Schule Wien 3 (so Projektleiter Helmut Hostnig). Längerfristig und nachhaltig möchte dieses vom Bildungsministerium initiierte Projekt SchülerInnen und LehrerInnen der PTS für das Medium Radio gewinnen, nicht nur, um die Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen, sondern vor allem, um dieses Medium als Werkzeug der Kommunikation für ihre spezifischen Anliegen zu nutzen.
Innerhalb von sieben Monaten sind an der PTS 3 dreizehn Sendungen (à 30 Minuten) entstanden – mit viel Ironie und Ernsthaftigkeit. Eine Erfahrung daraus: Lernen muss nicht mühsam sein. Beim Radiomachen geht es um prozess- und produktorientierte Bildungsinhalte, die alles, was an Schule frustriert, außer Kraft setzen. Radiomachen „setzt Potenziale frei, die in uns allen schlummern“ (Helmut Hostnig).

Ein von der Radiogruppe angefertigtes Video informiert über die Arbeit in den sieben Monaten.

Making of RadioPoly:
https://radiopoly.wordpress.com/2011/06/14/making-of-von-radiopoly/
Im Blog „Freufach“ Radio werden alle Aktivitäten dokumentiert:
https://radiopoly.wordpress.com/

ICH ENTSCHULDIGE MICH VIELMALS

Ich weiß, dass ich bis jetzt noch nichts geschrieben habe und das tut mir sehr leid. Ich habe mich einfach zu viel auf die Ferien konzentriert und habe das ganz vergessen. Ich hoffe Helmut Hostnig kann mir verzeihen, denn ich habe das nicht absichtlich gemacht.

Ich fange dann mal damit an über die vorletzte Schulwoche und das letzte Radiotreffen zu schreiben. Ich fand dieses Treffen einfach toll: wie Asya getanzt hat und wie Karina dann gesungen hat und Helmut und Flo mit den überdimensionalen Brillen getanzt und gesungen haben, das war richtig lustig und ich habe eine Menge von den beiden gelernt. Außerdem habe ich in ihnen nicht nur Lehrer oder Projektleiter oder Kollegen wie man das alles auch bezeichnen könnte, sondern auch richtig gute Freunde gefunden. Sie haben mit mir normal geredet und haben mich nicht wie einen Außenseiter behandelt wie auch natürlich die Lehrerin, die dieses Projekt geleitet hat Frau Gabi Pranieß, die uns  immer begleitet hat, wann sie konnte und die uns unterstützt hat, egal wie schwer es für uns  wurde. Sie hat uns immer Mut gemacht und hat zu uns gehalten, hat uns zum Lachen gebracht und vieles mehr, was mir jetzt  nicht einfällt.

Was ich damit sagen will: Diese drei Menschen waren immer für uns da und haben alles getan um uns ein schönes tolles Jahr zu machen. Ich danke auch allen Menschen, die bei uns waren wie zum Beispiel der Herr Haider oder der Herr Bozidar und viele andere und natürlich bedanke ich mich für den Ausflug im BIC, wo wir viele nette Kinder getroffen haben die nicht wie wir perfekt sprechen können, aber sich auf eine andere Art und Weise unterhalten können.

Ja, all das hat mir sehr gefallen oder besser gesagt hat mich berührt.

Mir würde das überhaupt nicht gefallen, wenn dieses Radio Projekt oder Radio Workshop nicht mehr gibt, das würde mich das sehr traurig machen, denn ich fand das ganze Jahr ganz toll, auch wenn ich ur müde war, weil ich so viele Kurse belegt habe zusammen  mit dem Radio Workshop. Da habe ich nicht sehr viel Zeit zum Schlafen bekommen, aber all das was passiert ist, finde ich viel besser als schlafen.

Ich habe in diesem Jahr viel erlebt und sehr vieles richtig genossen, außer das wenige Schlafen, aber das ist jetzt egal.

Ich hoffe  Frau Pranieß, Flo, Helmut und ich sehen uns vielleicht mal wieder.

So ich denke das reicht jetzt und ich wünsche den nächsten die nächstes Jahr mitmachen werden viel Glück.  Ich verabschiede mich nicht sehr gerne, aber ich hoffe dass dieser Abschied nicht für immer sein wird –  das wars dann mal von mir Zegi cau!!!!!!!!!!!!!!!

Bin Baum mit zwei Stämmen…

Bin Baum mit zwei Stämmen from helmut hostnig on Vimeo.

Gedichtvisualisierung von und mit RadioPoly
Mai 2011

RadioPoly … und hoffentlich noch lange nicht vorbei!

Ja. Unsere letzte Sendung ist abgedreht. Jetzt heißt es für unser heuriges Team Abschied nehmen. Das ist ja beim Abschlussfest sichtlich gelungen. Leider konnte ich daran aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen  – ich hab aber fest an euch gedacht. Mir persönlich geht es wieder etwas besser, aber die Wehmut über das Ende der Arbeit mit euch hält mich trotzdem gefangen.

Auch wenn einige von euch mich als „Aufpasser“ und „Graue Eminenz“ im Hintergrund gesehen haben, so versuchte ich doch immer wieder, mich auch aus einem anderen Blickwinkel zu zeigen. Vielleicht ist es mir ab und zu gelungen, doch das erste Jahr war in jeder Hinsicht auch für mich ein sehr schweres Jahr.

Auch ich habe nicht wirklich gewusst, was mich erwarten wird. Ich hatte keine Ahnung von Schnittprogrammen, Aufnahmegeräten und dem Ablauf einer Aufnahme, und wie man daraus eine Sendung basteln kann. So habe ich, genauso wie ihr alle, gerlernt – 7 Monate lang.

Trotz aller Anstrengungen und vielleicht Missverständnisse, die wir auch gut gemeistert haben, möchte ich diesem Team ein großes Lob aussprechen. Alle von euch haben wirklich viel gelernt – auch wenn ihr das nicht als „LERNEN“ empfunden habt. So sollte es auch sein – denn SCHULE habt ihr lange genug erfahren.

Einen großen Anteil daran hat natürlich unser Helmut Hostnig, der euch auf spielerischem Wege gezeigt hat, was alles in euch steckt.

Ohne es zu merken, habt ihr angefangen euch zu vertrauen, habt ihr euch geöffnet und das in wunderbaren Beiträgen an die „Welt“ vermittelt. Radiosendungen, Videos und natürlich unser Weblog – alles im www, und damit weltweit abrufbar. Ich finde das großartig. So kann jeder rund um den Erdball sehen und hören, was ihr geleistet habt.

Ein besonderer Dank auch an Florian Danhel, der uns mit der Technik und mit seinen Ideen so toll unterstützt hat.

Zum Schluss möchte ich euch noch sagen:
Danke für eure Arbeit, danke für euer Engagement, danke, dass ihr eure kostbare Zeit unserem Projekt geschenkt habt, mit Einsatz und Begeisterung  – ich würde mich freuen, den einen oder die andere von euch im nächsten Jahr zumindest via www wiederzu“lesen“. Ihr könnt uns auch bei unseren Sitzungen besuchen, wenn es eure Zeit erlaubt. Oder überrascht uns einfach via Orange 94.0 mit eurer eigenen Radiosendung.

DANKE    :P :D

Eure Gabi Pranieß

Schattenrisstheater

schattenrisstheater.mp4 Watch on Posterous

Gedichtvisualisierung: Bin Baum mit zwei Stämmen

Wir wollen ein Gedicht visualisieren. Unsere Aufgabe bestand also darin, gemeinsam eine Choreografie für das Gedicht vom „Baum mit den zwei Stämmen“ zu entwickeln. Die Mutter von Asya half uns beim professionellen Schminken der Gesichter. Frau Pranieß, die unsere Gruppe mitbetreut, ließ Plakate in der Schule anfertigen. Drei Stunden haben wir dann am Set gearbeitet. Die TeilnehmerInnen der Gruppe haben vor und hinter der Kamera assistiert, während Frau Serimoglu im Hinterzimmer geschminkt hat. Alles in allem eine schweißtreibende Arbeit. Jetzt muss das noch geschnitten werden.

Überlegungen, die wir dabei angestellt haben:

Texte produzieren Bilder im Kopf. Diese Bilder sind mächtig und helfen uns bei seiner Auslegung und seinem Verständnis. Woher kommen diese Bilder? Wenn wir visualisieren, haben wir einmal unsere auf unseren Erfahrungschatz aufgebauten Verknüpfungen, aber auch die, die der Autor hervorrufen will.  Es ist, als würde ein Film in unserem Kopf entstehen, dessen Bilder nur und erst abreißen, wenn entweder der Text zu Ende ist oder er uns nicht mehr zu Bildern als Übersetzungshilfen anregt. Gute Leser bzw. Autoren schaffen Bilder, die alle ihre Sinne anregen. Die Visualisierung geschieht noch, bevor wir lesen, während wir lesen und nachdem wir gelesen haben und die Bilder wechseln während des Lesens abhängig von der Information, die wir über den Text erhalten.

Bin Baum mit zwei Stämmen from helmut hostnig on Vimeo.

Wozu also einen Text mit filmischen Mitteln auflösen, wirst du jetzt berechtigt fragen. Eine filmische Textvisualisierung kann nur gelingen, wenn wir diese Bilder, die wir im Kopf erzeugt haben,  sprengen und Bildsequenzen anbieten, die nicht erwartet werden. Wenn wir zB. ein Gedicht haben, das von einem Baum mit zwei Stämmen handelt, ein Bild, das als Symbol für die multiethnische Herkunft vieler unserer Mitbürger, aber vor allem unserer Radiogruppe steht, dann darf ich das nicht 1:1 übertragen und wieder einen Baum zeigen.

Ob es gelingt, lippensynchron zu bleiben, ob die Gesichter und das gesprochene Wort, ob die Choreografie im Raum genügen, wird sich herausstellen. Einen Versuch jedenfalls ist es wert. schauen wir mal. Ich hoffe, ihr seid ebenso neugierig wie ich.
Hier das an Maria Bender angelehnte Gedicht, das wir visualisieren wollen:

Ich bin ein Baum, 
bin ein Baum mit zwei Stämmen. 
Ja, ja: mit zwei Stämmen! Ein Baum
Das verstehst Du nicht? 
Ich bin ein Baum 
mit zwei Stämmen 
und einer Wurzel

Du fragst mich, wie ich heiße
Du fragst, wo kommst du her
Bist christ oder bist muslim
Das ist doch einfach ..eiße
Das macht doch keinen Sinn
glaubst du, du weißt jetzt, wer…
du weißt jetzt, wer ich bin?
Ich bin kein zwar noch aber
ursprünglich aus, doch hier…
ich bin alleininhaber
von einem teil von dir
bin türke, serbe, kosovar
und ich denke bipolar
ein pendler zwischen welten
und lasse beide gelten
ich spreche mit zwei zungen
und beinah wäre mir
als sprach-kultur-Nomade
integration
trotz migration
gelungen

schade
hab wohl falsch mitgesungen

Es ist schön und doch schwer, 
zwei Seelen zu haben. 
– Du willst, dass ich eine wähle, 
Nur eine Seele von zwei? 
Ich habe eine Wurzel, zwei Stämme
ein Herz… 
und zwei Seelen

Und will nicht wählen
nie wählen müssen

Zukunft der Schule: Straßenumfrage

P1150201

straßenumfrage_schule.mp3 Listen on Posterous

Wie soll die Schule von Morgen aussehen?
Eine Straßenumfrage von Radiopoly der PTS 3 in Wien

%d Bloggern gefällt das: