RadioPoly by Facebook

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Unsere Radio Poly Gruppe, die sich heute beim MLA nach langer Pause wieder getroffen hat,  hat sich entschlossen, eine Gruppe bei Facebook zu erstellen, damit wir in Kontakt bleiben können.

Ich  bitte alle Radio Polymitglieder, die Facebook haben oder haben werden, mir eine FREUNDSCHAFTSANFRAGE bei Facebook  zu schicken. Hier ist meine Facebook Adresse :   http://www.facebook.com/Danielek.16 , damit ich euch in die Gruppe einladen kann !

Hier zur Facebook Radiopoly Gruppe :  http://www.facebook.com/groups/265181826850230/

Liebe Grüße Daniel

Begründung der Jury für MLA-Preis 2011

Dass Lernen mehr sein kann als einfache Wissensvermittlung und komplexes Sprachverständnis auch Spaß machen kann, zeigen die ersten Erfahrungen dieses Radioprojektes an der Polytechnischen Schule Wien 3 (so Projektleiter Helmut Hostnig). Längerfristig und nachhaltig möchte dieses vom Bildungsministerium initiierte Projekt SchülerInnen und LehrerInnen der PTS für das Medium Radio gewinnen, nicht nur, um die Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen, sondern vor allem, um dieses Medium als Werkzeug der Kommunikation für ihre spezifischen Anliegen zu nutzen.
Innerhalb von sieben Monaten sind an der PTS 3 dreizehn Sendungen (à 30 Minuten) entstanden – mit viel Ironie und Ernsthaftigkeit. Eine Erfahrung daraus: Lernen muss nicht mühsam sein. Beim Radiomachen geht es um prozess- und produktorientierte Bildungsinhalte, die alles, was an Schule frustriert, außer Kraft setzen. Radiomachen „setzt Potenziale frei, die in uns allen schlummern“ (Helmut Hostnig).

Ein von der Radiogruppe angefertigtes Video informiert über die Arbeit in den sieben Monaten.

Making of RadioPoly:
https://radiopoly.wordpress.com/2011/06/14/making-of-von-radiopoly/
Im Blog „Freufach“ Radio werden alle Aktivitäten dokumentiert:
https://radiopoly.wordpress.com/

COOLES RADIO !

Im einem Jahr, haben wir so viel geschafft!  11 Sendungen, 3 Filme , 1 geile Abschlussfeier und vieles mehr. Das war glaube ich für uns alle ein tolles Erlebnis. Ich hoffe es geht nächstes Jahr weiter voran, auch wenn das nicht geht werde ich sicherlich weitere Artikel schreiben. Ich bin ziemlich traurig darüber, dass wir aufhören. Aber ich hoffe, dass die nächste RadioPoly Gruppe genau so gut ist wie wir! Das Freifach Radio hat mir viel beigebracht, mich selbstbewusster gemacht und meine Deutschkenntnisse verbessert. Früher wusste ich gar nicht, wie schön die deutsche Sprache ist, gleichzeitig hab ich erfahren, wie schwer sie ist. Ich werde sicherlich nächstes Jahr einen Deutschkurs besuchen, natürlich nicht für Anfänger, damit ich mehr lerne. Schließlich ist Deutsch meine Zukunftssprache, in Österreich werde ich mich mit der deutschen Sprache weiterbilden, hier werden meine Kinder aufwachsen, ich werde hier leben. Deswegen ist es mir so wichtig und RadioPoly hat mich auf den richtigen Weg gebracht !

Danke an euch alle, Ihr wart eine sehr große Hilfe für mich! DANKE!

Jugend :D

Ich möchte über das Leben von Jugendlichen schreiben. Es gibt verschiedene Jugendliche. Ich möchte die jetzt nicht aufzählen, weil ich unrecht haben könnte. 80 % der Eltern auf der Welt wissen nicht, was ein Jugendlicher alles macht: Sachen, die sich die Eltern nicht vorstellen können. Warum das so ist? Es könnte sein, dass die Jugendlichen einfach ihren Freiraum nützen wollen.  Man kann nicht sagen, dass die Zeiten daran schuld sind, weil das schon immer so war und wahrscheinlich auch so bleiben wird. Der Mensch lebt nur einmal und seine beste Zeit sollte die Jugend sein. Da erlebt man einfach Sachen, die man nie wieder erleben wird wie z.B die Pubertät, eine Zeit, die nicht so schön ist, weil alles im Umbruch ist. Die Stimme kippt, wir Buben kriegen Pickel, und in drei Monaten passt uns schon nicht mehr, was  wir jetzt tragen. Trotzdem: Alles ist neu. Wir machen unsere ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht, gehen auf Partys, machen Ausflüge mit den Freunden, der erste Kuss, die erste Beziehung usw.  Leider geht es nicht allen so. Es gibt Jugendliche, die in der Schule gemobbt  werden und nichts dagegen tun können. Dafür kann es 1000 verschiedene Gründe geben z.B keine Freunde, keine Familie, körperliche Behinderungen usw. Dafür interessieren sich aber nicht alle Eltern. Warum? Auch, weil die Jugendlichen nichts den Eltern davon erzählen und alles in sich drinnen verbergen. Das führt zu Depressionen und die führt zu dummen Einfällen wie zB. Selbstmord. Ich glaube jeder von uns hatte schn einmal so eine Depression:  z.B Liebeskummer, falsche Freunde usw. Aber muss jeder selbst damit umgehen lernen und sich selbst daraus holen? Und was, wenn er es nicht kann? Nein, die Eltern müssen da sein und wenn nicht die, dann die Lehrer.  Es wird sich hoffentlich immer jemand finden,  der hilft,  selbst wenn es Rat auf Draht ist. Eins musst du dir merken: du bist nicht alleine ! Lass alles raus, was dich stört. Egal was passiert, du musst darüber mit einer vertrauten Person reden.

Danke dass du meinen Beitrag gelesen hast.

Daniel

Fragen an Herrn Haider vom Ministerium

Am Mittwoch besucht uns Herr Haider vom Ministerium. Er ist für alle Polytechnischen Schulen Österreichs zuständig. Wir haben uns zusammen mit unserem Projektleiter Helmut Hostnig und unserer Lehrerin, Frau Pranieß, eine Menge Fragen überlegt. Hier sind sie:

1)      Haben Sie angenehme Erinnerungen an ihre Schulzeit, Herr Haider?

2)      Welche Berufe haben Sie in unserem Alter angestrebt?

3)      Haben Sie mit 14 schon gewusst, was Sie werden wollen?

4)      Was sind die Voraussetzungen dafür, dass man ins Gymnasium gehen kann?

5)      Wo sehen Sie die Schwierigkeiten für uns Schüler und SchülerInnen mit Migrationshintergrund? Warum scheitern so viele an weiter führenden Schulen?

6)      Die Arbeitslosigkeit von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist am größten. Warum – glauben Sie – ist das so?

7)      Welche Aufgabenbereiche haben Sie derzeit?

8)      Wie viele Polytechnische Schulen gibt es in Wien und wie viele  Exposituren ?

9)      Jetzt wird diskutiert die Pflichtschulzeit auf ein Jahr zu verlängern. Wie stehen Sie dazu?

10)  Jetzt soll es bald ein Bildungsvolksbegehren geben. Unterstützen sie dieses?

11)  Glauben Sie, dass die Schule gut auf das Berufsleben vorbereitet?

12)  Ist das eine gute Idee, die Polytechnischen Lehrgänge zweijährig zu führen?

13)  Was halten Sie von der Einführung der mittleren Reife für Absolventen der Pflichtschule? Ist das nicht wieder ein Hindernis mehr für uns?

14)  Eine Studie hat ergeben, dass es für uns Pflichtschüler und Schülerinnen kaum eine Durchlässigkeit nach oben gibt. Nur 6 % von uns besuchen weiter führende höhere Schulen. Warum ist das so?

15)  Die Ausbilder in den Betrieben beklagen sich über das immer schlechter werdende Niveau der Schulabgänger. Was sagen Sie dazu?

Besuch im Funkhaus und Kulturcafe

Das Funkhaus in der Argentinierstraße ist schon über 60 Jahre alt.  Der Architekt, der das Gebäude entworfen hat, hieß Clemens Holzmeister.

Wir haben Hörproben von berühmten Radiomachern gehört, die in den Studios in der Argentinierstraße Sendungen gemacht haben: – Legenden des österreichischen Rundfunks.

Dann durften wir live im Studio von Radio Wien sein, wo wir sehr leise sein mussten. Wir haben uns die aktuelle Verkehrssituation angehört, und konnten dann noch  Fragen stellen und hören, wie der Moderator die Anrufe von Hörern bearbeitet. Das Studio war sehr  modern!

Dann war Preisverteilung Im Kuturkaffee des ORF für Radiosendungen von Schülern. War spannend. Wir konnten uns anhören, wie die Sendungen von anderen Radiomachern sind und auch da haben wir ein bisschen Erfahrung gesammelt. Unser Projektleiter  wurde  von Herrn Rosenberg auch angesprochen, etwas über unseren Workshop zu sagen. Ich find es einfach toll, dass jemand das Risiko eingeht und aus unseren Beiträgen Sendungen baut. Nicht, dass ich schleimen will, es ist die Wahrheit !

Danach haben wir uns von einander verabschiedet und sind eigene Wege gegangen.

Liebe Grüße
Daniel

Was ist mit der Zukunft?

Worüber ich heute schreiben möchte, hat auch mit unseren Sendungen zu tun, weil wir uns am Mittwoch auch mit unseren Träumen beschäftigt haben.  Nun ich habe in der letzen Zeit erfahren, wie das mit der Zukunft und unseren Träumen  ist:  Die einen machen die Polytechnische Schule und die anderen besuchen Höhere Schulen oder Gymnasien. Leider fällt für uns  die lebenswichtige Entscheidung ins 9. Schuljahr.  Die Entscheidung zwischen Schule und Lehre und da ist der Haken.

Das kannst du nicht so einfach entscheiden, du hattest schlechte Noten bisher, bist aber eine ziemlich nette, freundliche Person oder du hast dich in der letzten Zeit verbessert, aber es ist nicht genug, um an einer weiterführenden Schule aufgenommen zu werden. Du willst aber kein Handwerk lernen,  du willst statt Werkzeug, Bücher in der Hand halten, lernen, egal was und wie.
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RadioPoly auf Sendung

Ich möchte dafür sorgen, dass nicht nur wir beim Radiomachen Spaß haben, sondern mit uns die ganze Schule. Auch die Lehrer. Die ganze Schule soll erfahren, was wir jede Woche so machen und gemacht haben und wo das gehört werden kann, was wir gemacht haben. Jeder in der Schule soll wissen, was wir machen und was RadioPoly ist und dass wir das auch für die Schule machen und nicht nur für uns. Also dreht das Radio auf: Jeden Montag auf Orange94.0 unter 094Jugend Spezial um 19 Uhr bis 19:30 Uhr und online auf Schuelerradio.at

Es gibt immer einen Ausweg!

Ich habe beinahe weinen müssen:  Einfach unglaublich, was manche für Dummheiten machen nur wegen der „blöden“ Noten! Ich habe jetzt  sehr viel über Schülerselbstmorde im Internet gelesen, weil wir über Zeugnisse eine Sendung machen wollen.  Oft werden Kinder oder Jugendliche  durch schlechte Noten in ausweglose Situationen gebracht. Das muss sich ändern!
Ich selbst habe nichts gegen meine Lehrer, ich bin froh, dass ich in diese Schule gehen kann und dort so viel erleben darf. Ich bin froh, dass meine Lehrer und Lehrerinnen nicht so sind, wie die, von denen ich in diesem Bericht gelesen habe.
Wenn es keine Gesprächsgrundlage mehr gibt zwischen Kindern und Eltern, Schülern und Lehrern, dann kann das schlimme Folgen haben.  Reden,  sprechen, sich unterhalten… ist das Wichtigste; sich einem Menschen anvertrauen zu können.

Wir müssen lernen. Nicht für die Schule. Für uns, für unsere Zukunft.  Das ist unsere Zukunft, nicht die der Lehrer, die haben einen krisensicheren Job. Sie verdienen Ihr Geld, haben eine Ausbildung.
Und noch einmal: Wenn es Probleme zuhause oder mit den Mitschülern oder mit den Lehrern gibt, geh zu einer vertrauten Person und erzähle ihr deine Ängste und Probleme!
Es gibt immer einen Ausweg!

Euer Daniel

Veröffentlicht von in Radiopoly_kids

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Es war einfach toll

Entschuldige,  dass es solange gedauert hat  aber die Schule verlangt immer mehr von uns Schülern. Ich möchte erzählen, wie toll das war, als wir in der  Schule für Gehörlose waren:  Es war einfach unglaublich, wie die Kinder gebärden konnten. Viel habe ich gelernt und es war wirklich toll,  dass wir so viel erfahren haben und lernen konnten. Ich könnte es mir sogar vorstellen die Gebärdensprache  zu lernen oder etwas  dafür zu tun,  damit es den  Gehörbehinderten besser geht.  Ich möchte helfen, aber ich weiß nicht wie.

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