Mobbing oder wenn die Gans zum Fuchs wird

Es ist so weit. Unser Radiobeitrag zum Thema „Mobbing“ ist fertig. Es ist ein spannender Mix aus vielen Zutaten geworden. Das Themenjingle macht den Bogen auf und eingebettet in die in der Schule durchgeführten Interviews wurden die ganz persönlichen Erfahrungen eines RadioPolymitglieds in eine Hörspielszene umgesetzt. Sowohl die Interviews als auch die Hörspielsequenz zeigen, wie souverän RadioPoly II schon Statements einholt, sich mit Antworten nicht begnügt, sondern nachfragt, oder sich auf das Spielen mit den radiophonen Mitteln einlässt. An dieser Stelle sei einmal mehr auch den LehrerInnen am Standort der PTS3 für ihre Wortspenden gedankt. Auch wenn es uns nicht wirklich gelungen ist, Ratschläge von professioneller Seite einzuholen und wir so nur die allgemeine Hilflosigkeit aufzeigen konnten, überzeugt die Sendung aber vielleicht dort, wo es um die weitreichenden Folgen von Mobbing oder Cybermobbing geht, die, wie auch die Interviewpartner bestätigen, bis zum Selbstmord gehen können.

Auf dem heißen Stuhl

Hallo Gangsters 😀

Also: Radiopoly ist das Geilste, was mir passiert ist. Die ganzen Mittwochnachittage machen uns richtig Spaß. Wir arbeiten zusammen und lachen zusammen und  ich finde, dass wir sehr viel lernen bei Radiopoly.

Helmut, Flo und Frau Pranieß bringen uns sehr viel bei. Wir haben gelernt, was es heißt in einer Gruppe zu arbeiten und gegenseitig sich zu unterstützen.  Gestern, am 07.12.2011, durfte ich am Vormittag alle Lehrer und auch den Direktor zusammen mit Alan und Naomi interviewen . Ich fand es echt interessant, dass  ich immer wieder dieselben Fragen gestellt habe und doch jeder Lehrer eine andere Antwort gegeben hat. Man hat gesehen, dass jeder eine eigene Meinung hat, obwohl sie alle den selben Beruf ausüben.
Am Nachmittag  haben  wir dann gleich mit Ansagen für unsere erste Radiosendung weiter gemacht.  Wir hatten sehr viel Spaß und vor allem mussten wir sehr viel lachen, da Alan und ich einen R- Fehler beim Sprechen haben 😀 
Ja dann war ich beim heißen Stuhl dran und da haben alle erfahren, was ich alles durchgemacht habe und wie es in meinem Herzen ausschaut . Ich glaube, dass alle ein bisschen erstaunt waren, doch ich muss ehrlich sagen, dass ich es gut finde, dass unsere Gruppe über jeden alles weiß und dass wir uns vertrauen können.
Ich freu mich schon sehr auf den nächsten Mittwoch und auf die Zusammenarbeit .

Lg Vanessa

Erste Workshop-Session

Am Mittwoch war es soweit. Von den 16, die  angemeldet waren, haben immerhin schon einmal 10 den Weg ins Studio des Medienzentrums  gefunden, wo wir ein ganzes Schuljahr lang jeden Mittwoch Gast sein und die tolle technische Ausrüstung in Anspruch nehmen dürfen. Im Unterschied zum letzten Jahrgang sind es diesmal fast ausschließlich Mädchen (junge Frauen), die Radio machen wollen. Sie werden sich alle – hoffentlich noch diese Woche – mit einem Foto und ihrem Steckbrief vorstellen und haben versprochen, dass sie viele Beiträge zu unterschiedlichsten Themen schreiben werden. Sie wollen mit ihren Musikvorlieben beginnen.  Bin schon neugierig.  Habe zB. bis gestern noch nie etwas von PitBull gehört. Absolut empfehlenswert:

Nach einer Aufwärmübung zum Kennenlernen der TeilnehmerInnen, die ja aus verschiedenen Klassen der PTS 3 kommen, haben wir unseren Blog vorgestellt, den Unterschied zu Facebook herausgearbeitet,  und mit Login uns in seine Innereien begeben. Da musste zunächst einmal geklärt werden, worin die unterschiedlichen Rollen von BlogarbeiterInnen bestehen. Dann ging es richtig los. Ein Jingle sollte entstehen: Hört uns denn keiner? Hearts eh’s mi? Ihr hört jetzt RADIOPOLY! Das nicht nur auf Deutsch, sondern in allen 7 Sprachen, die in der Gruppe noch gesprochen werden:  Roma, Serbokroatisch, Persisch, Tagalok oder Filipino, Lingala (Kongo), Spanisch und Französisch. Da haben wir nur so gestaunt. Multiethnische und -kulturelle Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit, die im Kleinen die gesellschaftliche Wirklichkeit spiegelt: In Wien haben im Pflichtschulbereich mehr als 50% der Schüler/innen eine andere Erstsprache als Deutsch.
Demnächst wird dieses Jingle auch auf der Seite zu hören sein. Beendet haben wir den Workshop mit einer Einführung light in das Schnittprogramm Audacity.
Hier ein paar Fotos, die zeigen, wie viel Spaß es uns allen gemacht hat:

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RadioPoly by Facebook

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Unsere Radio Poly Gruppe, die sich heute beim MLA nach langer Pause wieder getroffen hat,  hat sich entschlossen, eine Gruppe bei Facebook zu erstellen, damit wir in Kontakt bleiben können.

Ich  bitte alle Radio Polymitglieder, die Facebook haben oder haben werden, mir eine FREUNDSCHAFTSANFRAGE bei Facebook  zu schicken. Hier ist meine Facebook Adresse :   http://www.facebook.com/Danielek.16 , damit ich euch in die Gruppe einladen kann !

Hier zur Facebook Radiopoly Gruppe :  http://www.facebook.com/groups/265181826850230/

Liebe Grüße Daniel

RadioPoly bei ORANGE 94.0

Oh mein Gott, das letzte Mal RadioPoly! Und dann? Ende- , Aus- , Schluss-, Vorbei mit Radiomachen? Muss nicht sein! Es gibt in Wien einen Radiosender, bei dem Jugendliche ihre eigene Sendung gestalten und ausstrahlen können – dieser Radiosender heißt ORANGE 94.0. Unser morgiges Treffen wird dort über die Bühne gehen – es gibt die Gelegenheit den Radiosender von innen kennenzulernen und gemeinsam eine Sendung aufzunehmen. Bitte Musik mitnehmen!

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Vom Zuhören und Tagträumen

Welche Sender hören SchülerInnen, wie lange hören sie durchschnittlich Radio, was machen SchülerInnen, wenn sie in den Unterrichtsstunden die Ohren zuklappen oder auf Durchzug stellen? Diesen Fragen ist Radiopoly in der Schule nachgegangen und hat so unter Beweis gestellt, wie viel die Radiogruppe in den wenigen Stunden schon in Bezug aufs Radiomachen gelernt hat.

Bei den in der Schule durchgeführten Interviews kam Einiges zu Tage, was LehrerInnen zwar ohnehin wissen, vielleicht aber nicht in diesem drastischen Ausmaß: Bei 50 Minuten Unterricht hören  die SchülerInnen, wenn es viel ist, 20 bis 30 Minuten wirklich zu. Den Rest verbringen sie im Tagtraum, lassen Vergangenes Revue passieren, fragen sich, was sie heute noch vorhaben, denken an ihre Freunde, an ihre Eltern, und haben sich unterbewusst vom Schulgeschehen verabschiedet. Wichtiges verschläft man dabei nicht, da die Sinne ja nur auf Durchzug gestellt sind. Wird der Unterricht wieder interessant oder sorgt der Lehrer für Abwechslung, ist jeder wieder ganz Ohr. Auf die Frage, was LehrerInnen tun sollen, damit ihnen länger zugehört wird, gaben sowohl eine Lehrerin als auch die SchülerInnen die gleichen Tipps: Den Unterricht auflockern mit welchen Mitteln immer! Trotzdem werden die Tagträumereien in der Schule nicht zu verhindern sein. Sie haben ja auch ihr Gutes:

  • „Tagträume fungieren auch als eine Art Ventil: unangenehme Erlebnisse können verarbeitet, urprivate Wünsche und Sehnsüchte zugegeben werden, ohne dass die Außenwelt davon erfährt.
  • Nicht zu verachten ist auch der Entspannungsfaktor: endlich können die Probleme des Alltags ruhen, Stress kann abgebaut werden.
  • Und nicht zuletzt können durch bewusst hervorgerufene Tagträume Stimmungen reguliert werden.“ (Quelle)
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