RadioPoly im Netz

Hallo, liebe Freunde!
Am 11.12.2019 war Tanja Waculik vom Wiener Bildungsserver bei uns zu Besuch. Sie hat unsere Arbeit begleitet und schreibt eine Reportage für den Wiener Bildungsserver (www.lehrerweb.wien) über uns. Der Artikel wird Ende Jänner online gestellt. Eine große Freude für uns, dass unsere Arbeit auch hier gewürdigt wird. Sie konnte unseren „Arbeitsalltag“ kennenlernen und hat auch einige Fotos dazu „geschossen“.

Fotonachweis: Wiener Bildunsserver/ http://www.lehrerweb.wien

Demnächst könnt ihr auch unsere neue Gruppe kennenlernen. Da wir noch wenige Stunden hatten, werden die Bilder noch bis zum Jänner warten müssen. Nur so viel – eine nette Gruppe mit sehr guten Radiostimmen.

Bis bald Eure Gabi P.

Schwierigkeiten mit denen wir zu kämpfen haben….

Schwierigkeiten fördern den Lernerfolg!

Unsere größte Schwierigkeit ist es, mit Sprache und der Stimme zu „spielen“. Langsam lernt die große Gruppe, worauf es im Radio ankommt. Man muss Gefühle und Spannung mit der Stimme ausdrücken. Unsere nächste Sendung führt uns zu Radio Max – und da probieren wir eine Reportage zu machen. Auch diese Sendung ist nun bald fertig und wieder hier zu hören.

florian

Merkmale einer Reportage:

Der Reporter steht direkt im Geschehen und berichtet in der „Ich-Form“. Dabei stehen oft die persönlichen Wahrnehmungen (Hören, Sehen, aber auch Gefühle) der betroffenen Personen und des Reporters im Vordergrund der Reportage. Betroffene Personen und Schicksale ergänzen anschaulich das aktuelle Geschehen.

Die Reportage ist lebendiger als der Bericht, da der Zuhörer direkt in das Geschehen „vor Ort“ gezogen wird. Daher besitzt die Reportage für den Hörer auch eine hohe Anziehungskraft.

Dran bleiben! Bis bald

Taub und stumm sagt man nicht!!!!

Heute waren wir in einer Schule bzw. in einem Hort, wo Gehörlose und  gehörgeschädigte Kinder unterrichtet werden. Taub und stumm sagt man nicht. Damit beleidigt man diese Menschen.

Als erstes trafen wir eine Frau die schon von Geburt weg nicht hören kann und dadurch auch nur schwer sprechen. Das hat sie mühsam erlernen müssen. Eine Lehrerin hat für uns alle unsere Fragen, die wir der Frau gestellt haben  in Gebärdenspache übersetzt. Gehörlose brauchen einen Dolmetscher oder du lernst die Gebärdensprache. Das ist aber schwer und dauert bis zu 6 Jahren.

Dann gingen wir zu Kindern, die schwer behindert sind. Mit ihren Betreuern haben wir ein kurzes Interview geführt. Als ich dort gesessen bin, kamen mir  fast die Tränen.  Ich will die Kinder nicht bemitleiden, weil es ihnen ja eh gut geht, aber ich hatte das Gefühl, dass ich ihnen helfen muss und wusste nicht wie.

 

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